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FACES mit: Simone Lauberbach

Simone Lauberbach (sie/ihr) PflegeTeam Nord

Es ist wieder so weit, ein neues Faces. Unser heutiger Besuch war wie immer überpünktlich und so hatten wir bereits vor dem offiziellen Faces sehr gute Gespräche und eine Menge zu lachen. Als das Licht für unseren Fotografen Alexander aufgebaut ist, beginnen wir mit unserem spannenden Gespräch und freuen uns sehr darauf.

Unsere heutige Besucherin ist *Trommelwirbel*: Simone Lauberbach. Unter anderem auch bekannt als interne Feuerwehr und Erste-Hilfe Dozentin. Warum die liebe Simone Erste-Hilfe Dozentin ist? Sie war, bevor Sie in die Pflege gegangen ist, Rettungssanitäterin und hat hier auch die Assistenz Weiterbildung gemacht. Nach 3 ½ Jahren konnte sie den Beruf aber leider aufgrund von Gesundheitlichen Hürden nicht weiter ausüben.

Aufgewachsen ist sie in der ehemaligen DDR. In ihrer Kindheit haben ihre Eltern versucht, so viele negative Einflüsse wie möglich von ihr fernzuhalten. In der dritten Klasse mussten ihre Eltern jedoch wegen ihr zur Staatssicherheit. Denn sie sollte in der Schule die Flagge der DDR malen, hat jedoch den Hammer, die Sichel und den Ehrenkranz vergessen und somit die Flagge der BRD gemalt. Somit dachte die Staatssicherheit, dass sie republikflüchtig sei. Als sie 14 Jahre alt war, ist die Mauer gefallen. Auslandsurlaube waren für sie fremd, aber auch hier sieht sie das positive und bringt uns alle zum Lachen:

„Auch wir hatten unsere Bananen einmal im Jahr.“


Interviewpartnerin: Samira Schuster


Ihre Stasi-Akte wollte Sie aber nie einsehen. Die gebürtige Erfurterin ist 2018 der Liebe wegen nach Mannheim gezogen. Innerhalb von einer Woche hatte Sie bereits das Vorstellungsgespräch bei uns und wir sind sehr froh, dass wir sie als Mitarbeitende für uns gewinnen konnten. Der Umzug war jedoch nicht leicht für sie. Mannheim ist wesentlich größer und multikultureller als Erfurt. Mannheim war quasi für sie komplettes Neuland. In Thüringen hat sie noch Familie und war anfangs sehr häufig dort, wenn es die Zeit zugelassen hat. Mittlerweile hat sie sich jedoch daran gewöhnt. Letztes Jahr im Januar ist sie ebenfalls Oma geworden und versucht, so viel Zeit wie möglich mit Ihrem Enkel zu verbringen, dieser lebt jedoch ebenfalls in Thüringen. Das Heimweh wurde nicht nur durch die Zeit gelindert, sondern ebenfalls durch die tolle Kollegschaft und durch unseren Geschäftsleiter, Panajotis Neuert.


„Joti ist ein wirklich toller Chef, der mir Sachen ermöglicht, über die ich vorher nie nachgedacht habe. Er kümmert sich um all seine Mitarbeiter und jede einzelne Person liegt ihm am Herzen und ist ihm wichtig. Das kannte ich vorher gar nicht.“

Ihre größte Sorge war zu Beginn, dass sie sich in Mannheim nicht zurechtfinden wird. Denn vorher war sie in der Intensivpflege in Thüringen tätig und Mannheim ist ja bekanntlich nicht die übersichtlichste Stadt, wenn man nicht von hier kommt. Deshalb musste sie am Anfang jede Tour und jede Strecke mit Navigationsgerät fahren, mittlerweile kennt sie sich aber wohl besser in Mannheim als in Erfurt aus. Aber auch der Umgang mit der Kundschaft ist ein anderer, in der Intensivpflege hat man wesentlich mehr Zeit, um sich um den Menschen zu kümmern.

Interviewpartnerin: Samira Schuster

Zufällige Gemeinsamkeiten


Autorin: Samira Schuster | Fotograf: Alexander Kästel

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