FACES mit: Vivian Hofmann

An einem etwas kühleren und regnerischen Donnerstagvormittag erwarteten wir voller Vorfreude Vivian Hofman bei uns im offiziellen FACES Interview-Raum - Alexander Kästel’s Balkon. Es gab wie immer Cappuccino, und den besten Bienenstich der Welt. Abgesegnet von Vivian selbst.


Vivian Hofmann (sie/ihr) Pflegeberaterin

Vivian ist von Grund auf freundlich und strahlt eine gewisse Entspanntheit aus, welche ich noch nie so erlebt habe. Sie blieb stets gelassen und die gesamte Atmosphäre des Interviews verlief heimisch – weniger als ein Interview, mehr als zwei Freunde, die sich unterhalten. Ihr Weg durch das Arbeitsleben ist beeindruckend, und dies möchten wir Euch allen heute vorstellen.


“Über die Berufe zu lesen, ist das Eine, aber dann selbst dort zu arbeiten ist noch einmal was ganz anderes. Dann merkst du erst, liegt es mir oder liegt es mir nicht?”

Angefangen als Praktikantin in diversen Unternehmen – und das in ihren Schulferien – schnupperte Vivian in viele Berufe hinein. Von der Tierarztpraxis bis hin zum Steuerbüro war alles dabei. Dann fand sie eine Stelle als FSJlerin in einem Altenheim, zog dies durch und machte anschließend direkt die Ausbildung als Altenpflegerin. Vivian hatte aber einen gewissen Wissensdurst und suchte stets nach Weiterbildungen. So kam es, dass sie in ihrem Urlaub die Fortbildung zur Pflegeberaterin absolvierte und nun die Weiterbildung zur Praxisanleiterin anstrebt. Als PDL, so sagt sie, sieht sie sich jedoch nicht. Dazu fehlt ihr oft das Durchsetzungsvermögen.

Weltbester Bienenstich :)


So ging Vivians Weg von der Aushilfe bei Pflege im Quadrat, gewappnet mit Kindern und Haustieren, ab zur Vollzeitpflegerberaterin. Privatmenschen beraten, bis abends um 21 Uhr mit Kunden telefonieren, Neues lernen und sich Wissen durch Lesen und Zuhören aneignen, dafür ist sie sich keinesfalls zu schade. Sie liebt die Arbeit als Pflegeberaterin vor allem deshalb, weil Sie nicht nur weiterhin den Kontakt zu den Kunden und Kundinnen hat, sondern auch, weil Sie ihren Tagesablauf selbstständig am Computer strukturieren kann. Stolz darauf, sich alles alleine erarbeitet zu haben, ist sie aber schon ein bisschen. Und das darf sie auch sein!

“Lieber fragt man nach, als dass man den Leuten nicht helfen kann.”

Als wir sie fragten, ob sie etwas an Pflege im Quadrat ändern würde, bekamen wir ein klares und eindeutiges “Nein!” Die Führung von Daniela in Böhl ist einwandfrei, Jotis Akzeptanz und Bereitschaft, seinen Mitarbeitenden zuzuhören und Neues dazuzulernen und die Tatsache, dass bei Pflege im Quadrat das Wort “MENSCH” großgeschrieben wird, sind alles Dinge, die Vivian sehr wertschätzt. Das hatte sie in anderen Firmen nicht.

“Hier sehe ich mich als Mensch, als Familienmitglied von PiQ.”

Was lernen wir also von unserem Gespräch mit Vivian? Sei dir nie zu schade, neue Dinge auszuprobieren und immer dazuzulernen. Sie ist schon einen weiten Weg gegangen und wir sind gespannt, wo Ihre Reise noch hingeht!

Autorin: Stella Steil | Fotos: Alexander Kästel

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